Anfragen je Kanal
Wie viele Anrufe, Formulare und Termine kamen über Google-Suche, Anzeigen, Unternehmensprofil und soziale Netzwerke.
Jede Plattform meldet Erfolge: Impressionen, Reichweite, Klicks, Interaktionen. Nichts davon bezahlt eine Rechnung. Gemessen werden muss, was Ihr Geschäft bewegt: Anrufe, Anfragen, Termine, Aufträge. Hier steht, wie das mit kostenlosen Werkzeugen geht und woran die Messung in der Praxis meist scheitert.

Erfolg messen heißt, jede Kampagne an einer Handlung zu messen, die Umsatz bringt: Anruf, Formular, Terminbuchung oder Kauf. Dafür richten Sie diese Handlungen als Conversions in Google Analytics 4 und in den Werbekonten ein, verknüpfen Search Console und Unternehmensprofil, und vergleichen monatlich Kosten je Anfrage und Kosten je Auftrag pro Kanal. Reichweite, Impressionen und Klicks sind Zwischenwerte, keine Ergebnisse.
Wie viele Anrufe, Formulare und Termine kamen über Google-Suche, Anzeigen, Unternehmensprofil und soziale Netzwerke.
Ausgaben eines Kanals geteilt durch seine Anfragen. Die Zahl, an der sich Budgetentscheidungen orientieren.
Welcher Anteil der Anfragen wird zum Auftrag. Das steht nicht im Werbekonto, sondern in Ihrem Auftragsbuch.
Einzelne Wochen schwanken. Erst der Vergleich über drei bis sechs Monate zeigt, ob ein Kanal wächst.
Für einen Handwerksbetrieb ist es der Anruf, für eine Praxis der gebuchte Termin, für einen Onlineshop der Kauf, für eine Kanzlei das ausgefüllte Formular. Legen Sie diese Handlungen fest, bevor Sie ein Werkzeug öffnen. Alles, was Sie danach einrichten, misst genau diese Handlungen. Wer das überspringt, misst am Ende Seitenaufrufe und freut sich über Zahlen, die nichts bedeuten.
Die Google Search Console zeigt, bei welchen Suchen Ihre Website erscheint, wie oft sie geklickt wird und welche Seiten Probleme haben. Google Analytics 4 zeigt, was Besucher auf der Website tun, welche Quelle sie gebracht hat und ob sie eine der festgelegten Handlungen ausgeführt haben. Das Google-Unternehmensprofil zählt Anrufe, Routenanfragen und Website-Klicks aus der Kartenansicht. Die Werbekonten von Google und Meta zählen ihre eigenen Klicks und, richtig eingerichtet, die Conversions. Vier Werkzeuge, alle kostenlos, zusammen eine Stunde Einrichtung.
Bei lokalen Betrieben kommt der größte Teil der Anfragen per Telefon, und genau die werden am seltensten gemessen. Drei Wege: Der Klick auf die Telefonnummer auf der Website wird als Ereignis gezählt, das erfasst mobile Besucher. Google Ads kann Anrufe aus Anzeigen über eine Weiterleitungsnummer zählen, inklusive Dauer. Und das Unternehmensprofil zählt Anrufe aus der Kartenansicht. Wer alle drei einrichtet, sieht zum ersten Mal, woher die Anrufe wirklich kommen. Die vierte Quelle ist die einfachste: Fragen Sie am Telefon, wie der Anrufer auf Sie gekommen ist, und notieren Sie es.
In vielen Werbekonten zählt ein Seitenaufruf oder ein Scrollen als Conversion. Die Kampagne meldet dann Hunderte Erfolge, die Automatik optimiert auf Besucher, die scrollen, und niemand ruft an. Prüfen Sie in jedem Konto, welche Handlungen als primäre Conversions gelten. Es dürfen nur die sein, die Sie im ersten Schritt festgelegt haben. Alles andere darf gezählt werden, aber nicht als Erfolg.
Seit Besucher der Messung zustimmen müssen, fehlt in Analytics ein Teil der Daten. Das ist normal und kein Grund, auf Messung zu verzichten. Die Richtung stimmt trotzdem, und Anrufe, Formulare und Termine lassen sich auch ohne Cookies zählen, weil sie auf Ihrer Seite oder in Ihrem Telefon landen. Wichtig ist nur, dass Einwilligung, Datenschutzerklärung und Einstellungen zusammenpassen. Das richte ich beim Launch einer Website mit ein.
Einmal im Monat, eine halbe Stunde: Anfragen je Kanal zählen, Kosten je Anfrage berechnen, Aufträge aus dem Auftragsbuch zuordnen, Search Console auf neue Chancen und Probleme prüfen, Suchbegriffsbericht der Anzeigen lesen. Daraus ergeben sich drei Entscheidungen: Welcher Kanal bekommt mehr Budget, welcher weniger, und welche Seite braucht Arbeit. Mehr braucht ein kleines Unternehmen nicht. Wie die Kanäle zusammenspielen, steht auf der Seite Digitalmarketing, die Grundlagen zur organischen Sichtbarkeit auf der Seite zur Suchmaschinenoptimierung.
Anruf, Formular, Termin oder Kauf: welche Handlungen zählen, was ist jede davon wert.
Search Console, Analytics 4, Unternehmensprofil und Werbekonten verknüpfen, Einwilligung einbauen.
Telefonklick, Formular und Termin als Ereignisse, Anrufe aus Anzeigen über Weiterleitungsnummer.
Anfragen und Kosten je Kanal, Aufträge zuordnen, drei Entscheidungen ableiten.
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Google Ads blendet in Anzeigen und auf der Website eine Weiterleitungsnummer ein und zählt Anrufe ab einer festgelegten Mindestdauer als Conversion. Das muss im Konto aktiviert und als primäre Conversion gesetzt sein.
Das hängt von Branche, Kanal und Handlung ab. Statt einen Richtwert zu suchen, vergleichen Sie Ihre eigenen Kanäle miteinander und über die Zeit. Ein Kanal, der die Hälfte so viel pro Anfrage kostet wie ein anderer, ist die klare Entscheidung.
Ja, ein Teil der Besucher lehnt die Messung ab und fehlt in Analytics. Anrufe, Formulare und Termine lassen sich trotzdem vollständig zählen, weil sie bei Ihnen ankommen. Für Budgetentscheidungen reicht das.
Ja. Bei jeder neuen Website gehört die Einrichtung von Search Console, Analytics, Ereignissen und Einwilligung dazu. Für bestehende Websites und Werbekonten prüfe ich die Messung und richte fehlende Teile ein.
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