Eigentum und Wechsel
WordPress läuft überall, Sie nehmen die Seite mit. Webflow-Seiten lassen sich nur als statischer Export mitnehmen, ohne Inhaltsverwaltung.
Webflow ist in den letzten Jahren zur ernsthaften Alternative für WordPress geworden, vor allem bei Designagenturen. Für die Website eines Betriebs in Augsburg oder München stellt sich die Frage anders als für ein Start-up in Berlin: Wer pflegt die Seite, was kostet sie im Jahr, wem gehört sie, und wer kann sie weiterführen, wenn die Agentur wechselt. Hier mein Vergleich als jemand, der mit WordPress arbeitet und Webflow kennt.

Für kleine und mittlere Unternehmen empfehle ich WordPress: Die Website läuft auf Ihrem eigenen Hosting, kostet im Betrieb unter 10 € im Monat, lässt sich von jedem Dienstleister weiterführen und wächst mit Shop, Mehrsprachigkeit und Schnittstellen. Webflow ist die bessere Wahl für designgetriebene Seiten mit aufwendigen Animationen, wenn Sie das monatliche Abo von rund 15 bis 40 € akzeptieren und die Seite dauerhaft bei Webflow bleiben darf. Bei SEO sind beide gleichwertig, wenn sie sauber umgesetzt sind.
WordPress läuft überall, Sie nehmen die Seite mit. Webflow-Seiten lassen sich nur als statischer Export mitnehmen, ohne Inhaltsverwaltung.
WordPress: Hosting unter 10 € im Monat. Webflow: Site-Plan rund 15 bis 40 € im Monat, bei Shop mehr, dauerhaft.
Beide Systeme lassen Texte und Bilder ohne Technikwissen ändern. WordPress mit Block-Editor ist für Laien vertrauter, Webflow ist aufgeräumter.
WordPress-Entwickler gibt es in jeder Stadt. Webflow-Spezialisten sind seltener, oft Agenturen mit entsprechenden Preisen.
WordPress ist eine freie Software, die Sie auf einem beliebigen Webhosting installieren. Design, Funktionen und Erweiterungen wählen Sie selbst, Tausende Dienstleister können damit arbeiten. Webflow ist eine Plattform: Design, Inhaltsverwaltung und Hosting kommen aus einer Hand, die Seite läuft bei Webflow und wird dort monatlich bezahlt. Der visuelle Editor erzeugt sauberen Code und erlaubt Designern, ohne Programmierung sehr genau zu gestalten.
Bei WordPress zahlen Sie die Erstellung einmal, bei mir ab 1.500 €, danach Hosting und Domain für zusammen unter 10 € im Monat und bei Bedarf eine Wartung zwischen 30 und 100 € monatlich. Bei Webflow zahlen Sie die Erstellung ebenfalls einmal, dazu den Site-Plan von rund 15 bis 40 € im Monat je nach Tarif, für einen Shop mehr. Updates und Sicherheit sind bei Webflow im Abo enthalten, das ist ein echter Vorteil. Über fünf Jahre liegen die Betriebskosten bei Webflow trotzdem meist höher, und sie laufen weiter, solange die Seite existiert.
Beide Systeme können alles, was Google braucht: eigene Titel und Beschreibungen je Seite, saubere Überschriften, schnelle Ladezeit, Sitemap, strukturierte Daten, Weiterleitungen. Webflow liefert von Haus aus schlanken Code und schnelles Hosting. WordPress braucht dafür ein gutes Theme und ein diszipliniertes Plugin-Konzept, dann ist es genauso schnell. Entscheidend für das Ranking ist in beiden Fällen der Inhalt, nicht das System. Was zählt, steht auf der Seite Suchmaschinenoptimierung.
Texte und Bilder ändern Sie in beiden Systemen selbst. Bei Erweiterungen zeigt sich der Unterschied: WordPress hat für fast alles ein Plugin, von Terminbuchung über Mehrsprachigkeit bis zu Schnittstellen zu CRM und Warenwirtschaft, mehr dazu auf der Seite WordPress-Agentur. Webflow deckt Standardfälle gut ab, bei besonderen Funktionen braucht es externe Dienste oder eigene Programmierung. Ein Onlineshop ist bei WordPress mit WooCommerce ausgereift und an deutsche Anforderungen angepasst; Webflows E-Commerce ist für kleine Sortimente gedacht und in Deutschland bei Rechnungsstellung und Rechtstexten weniger verbreitet.
Das ist für mich der entscheidende Punkt bei Firmenwebsites. Eine WordPress-Website ziehen Sie mit Datenbank und Dateien zu jedem Hoster und jedem Dienstleister um. Eine Webflow-Seite lässt sich als statischer Code exportieren, aber die Inhaltsverwaltung, Formulare und der Shop bleiben zurück. Wer Webflow verlässt, baut in der Praxis neu. Solange Sie mit Webflow zufrieden sind, ist das kein Problem. Es ist aber eine Entscheidung für viele Jahre, die man kennen sollte.
Für Seiten, bei denen das Design im Vordergrund steht: Architekturbüros, Designstudios, Marken mit aufwendigen Animationen und wenigen Unterseiten. Für Teams, die intern einen Designer haben, der die Seite selbst gestaltet. Und für alle, die das Abo als Bezahlung für Hosting, Updates und Sicherheit sehen und nie wechseln wollen. In diesen Fällen sage ich das im Erstgespräch und empfehle einen Webflow-Spezialisten.
Für die Firmenwebsite, die gefunden werden, wachsen und Ihnen gehören soll: Handwerk, Praxen, Kanzleien, Dienstleister, Industrie, Handel. Für alle, die einen Shop, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen brauchen oder später brauchen könnten. Für alle, die einen Dienstleister vor Ort wollen, der im Notfall vorbeikommt. Das ist die Mehrheit meiner Kunden, und deshalb baue ich auf WordPress. Was das kostet, steht auf der Preisseite.
Firmenwebsite mit Wachstum oder Designseite mit wenigen Unterseiten?
Shop, Mehrsprachigkeit, Terminbuchung, Schnittstellen jetzt oder später?
Wer pflegt die Seite, wer zahlt das Abo, wer ist Dienstleister vor Ort?
Soll die Seite umziehen können? Dann WordPress.
Entwicklung, Sicherheit, Wartung und Schulung für WordPress-Websites.
Mehr erfahrenIndividuelle WordPress-Websites mit Strategie, klarer Struktur und eingebautem SEO.
Mehr erfahrenFestpreis-Pakete für Webdesign, SEO und Digitalmarketing — transparent kalkuliert.
Mehr erfahrenNein. Beide Systeme erfüllen alle technischen Anforderungen von Google, wenn sie sauber umgesetzt sind. Webflow liefert schlanken Code von Haus aus, WordPress braucht dafür ein gutes Theme und wenige Plugins. Das Ranking entscheidet der Inhalt.
Der Site-Plan für eine Firmenwebsite liegt je nach Tarif bei rund 15 bis 40 € im Monat, bei Shop-Funktionen mehr, dauerhaft und zusätzlich zur Erstellung. WordPress-Hosting kostet unter 10 € im Monat.
Die Bindung an die Plattform: Ein Umzug nimmt nur den statischen Code mit, nicht die Inhaltsverwaltung, Formulare oder den Shop. Dazu laufende Abokosten, weniger Dienstleister vor Ort und bei Shops Grenzen bei deutschen Anforderungen.
Ja. Über 40 Prozent aller Websites laufen darauf, die Software wird laufend weiterentwickelt, der Block-Editor ist modern, und seit WordPress 7 sind auch KI-Schnittstellen eingebaut. Veraltet sind einzelne Themes und Plugins, nicht das System.
Für reine Textänderungen sind beide einfach. Webflow ist aufgeräumter, WordPress vertrauter und besser dokumentiert. Bei WordPress kommen Updates dazu, die jemand einspielen muss; bei Webflow erledigt das die Plattform.
Ja, in beide Richtungen, aber praktisch als Neubau mit Übernahme der Inhalte. Ich übernehme Webflow-Seiten regelmäßig nach WordPress, wenn Kunden das Abo oder die Bindung loswerden wollen; Texte, Bilder und Struktur bleiben erhalten.
WordPress mit WooCommerce. Es ist ausgereift, an deutsche Anforderungen wie Rechnungen, Steuern und Rechtstexte angepasst und mit Warenwirtschaft und Zahlungsanbietern verbunden. Webflows Shop ist für kleine Sortimente gedacht.
Kostenfreies, unverbindliches Erstgespräch — Antwort innerhalb von 24 Stunden.