Von der virtuellen Möbelplatzierung bis zum digitalen Rundgang — AR und VR sind im Webdesign angekommen, aber nicht für jeden sinnvoll.


Augmented und Virtual Reality haben den Ruf einer teuren Spielerei, aber inzwischen gibt es handfeste, browserbasierte Anwendungsfälle, die ohne zusätzliche App auskommen — dank Technologien wie WebXR oder Three.js.
Am meisten Sinn ergibt das dort, wo Kunden ein Produkt vorab "erleben" wollen: virtuelle Möbelplatzierung im eigenen Wohnzimmer, digitale Rundgänge durch Immobilien oder Hotelzimmer, oder interaktive Lerninhalte, die komplexe Zusammenhänge visuell erklären.
Die Kehrseite: AR- und VR-Inhalte sind datenintensiv und können Ladezeiten spürbar verlängern, wenn man es nicht sauber optimiert. Und nicht jedes Gerät oder jeder Browser unterstützt diese Technologien vollständig — eine funktionierende 2D-Alternative gehört deshalb immer mit dazu.
Mein Rat an Kunden ist entsprechend nüchtern: AR/VR lohnt sich dort, wo ein Produkt oder Raum tatsächlich vorab erlebt werden muss. Als reines Gimmick verpufft der Effekt schnell und der technische Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.
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