Die meisten Leitfäden zu GEO und AEO sind auf große Marken zugeschnitten. Was bedeutet das Thema konkret für einen Handwerksbetrieb mit zehn Mitarbeitenden und begrenztem Marketingbudget?


Ich arbeite überwiegend mit Handwerksbetrieben, Kanzleien und kleineren Dienstleistern — für die meisten davon klingt „GEO/AEO-Strategie“ zunächst nach einem Thema für Konzerne mit eigener Marketingabteilung. In der Praxis ist der Einstieg deutlich niedrigschwelliger, als es klingt.
Erstens: ein vollständig gepflegtes Google Business Profil, da viele KI-Assistenten bei lokalen Anfragen genau darauf zurückgreifen. Zweitens: eine FAQ-Sektion auf der eigenen Website, die die tatsächlichen Fragen von Kunden direkt und in normaler Sprache beantwortet. Drittens: korrektes, aktuelles LocalBusiness-Schema mit Öffnungszeiten, Einzugsgebiet und Leistungsspektrum.
Man braucht keine wöchentlichen Blogbeiträge, keine teure GEO-Software und keine Content-Fabrik. Ein Handwerksbetrieb mit fünf sauber gepflegten Seiten und einer ehrlichen, vollständigen FAQ schlägt in meiner Erfahrung regelmäßig größere Wettbewerber mit veralteten, unstrukturierten Websites.
Bei einem Kunden aus dem Sanitärbereich hat allein die Ergänzung einer ausführlichen, sauber ausgezeichneten FAQ-Sektion dazu geführt, dass er bei Testanfragen in gängigen KI-Assistenten für „Notdienst Sanitär Augsburg“ zuverlässig als Option genannt wird — ganz ohne zusätzliches Werbebudget, allein durch bessere Struktur.
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