OpenAI hat Plugins eingeführt, mit denen ChatGPT auf externe Dienste zugreifen kann. Ein erster Blick darauf, wie weit das schon trägt.


OpenAI hat vor Kurzem Plugins für ChatGPT freigegeben, die es dem Modell erlauben, auf externe Dienste zuzugreifen, Websites zu durchsuchen, mit anderen Programmen zu interagieren. Ich habe angefangen, damit zu experimentieren, weil mich interessiert, wo hier die Grenze zwischen „Chatbot" und „echtem digitalen Assistenten" verläuft.
Mit einem Browsing-Plugin konnte ich zum Beispiel aktuelle Informationen abfragen, die dem eigentlichen Modell fehlen, weil sein Wissen zu einem bestimmten Zeitpunkt endet. Das fühlt sich an wie ein erster, noch etwas holpriger Schritt in Richtung eines Systems, das nicht nur antwortet, sondern selbstständig handelt, Informationen sucht, Aufgaben erledigt.
Ich stelle mir seit ein paar Wochen die Frage, wie das in fünf Jahren aussehen könnte: ein digitaler Assistent, der nicht nur Fragen beantwortet, sondern eigenständig E-Mails beantwortet, Termine koordiniert, Recherchen durchführt, vielleicht sogar Teile meiner Kundenkommunikation vorbereitet. Klingt nach Science-Fiction, aber vor einem Jahr klang ChatGPT selbst auch danach.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999