Nach der DSGVO entsteht gerade ein ganzer neuer Markt an Tools für Cookie-Einwilligungen. Ich habe mir die ersten Kandidaten angeschaut.


Seit dem DSGVO-Stichtag im Mai sind reihenweise neue Tools entstanden, die Website-Betreibern beim Thema Cookie-Einwilligung helfen sollen. Ich habe mir in den letzten Wochen mehrere davon für Kundenprojekte angeschaut.
Die Bandbreite ist groß: von einfachen, kostenlosen Bannern, die kaum mehr als eine Zustimmung einholen, bis zu komplexen Systemen, die granular jede einzelne Cookie-Kategorie einzeln abfragen und dokumentieren.
Meine vorläufige Empfehlung für kleinere Kundenprojekte: lieber ein etwas aufwendigeres, aber sauber dokumentierendes Tool, auch wenn es ein paar Euro im Monat kostet. Die Rechtssicherheit ist es wert, gerade weil noch unklar ist, wie streng die ersten Kontrollen tatsächlich ausfallen werden.
Ein Nebeneffekt, den ich nicht erwartet hatte: Viele Kunden nutzen die Einführung eines Consent-Tools als Anlass, überhaupt erst mal zu hinterfragen, welche Tracking-Tools sie eigentlich wirklich brauchen. Oft lautet die ehrliche Antwort: weniger, als vorher eingebaut waren.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999