Wem gehört eigentlich ein KI-generiertes Bild?
Eine Frage, die ich mir selbst noch nicht klar beantworten kann, und die für meine Kundenprojekte immer relevanter wird.


Ich habe in den letzten Wochen einige KI-generierte Bilder in Kundenprojekten eingesetzt, hauptsächlich für Moodboards und Konzeptphasen. Dabei stellt sich eine Frage, auf die ich noch keine wirklich saubere Antwort gefunden habe: Wem gehören diese Bilder eigentlich?
Die Trainingsdaten hinter Midjourney und Stable Diffusion stammen aus Milliarden von Bildern aus dem Internet, viele davon urheberrechtlich geschützt, ohne dass die Urheber gefragt wurden. Rechtlich ist das gerade ziemliches Neuland. Ich bin kein Anwalt, und ich würde jedem raten, sich bei kommerzieller Nutzung rechtlich beraten zu lassen.
Meine eigene, vorsichtige Regel für den Moment: KI-Bilder nutze ich für Konzepte, für interne Präsentationen, für Ideenfindung. Für final auf einer Kundenwebsite veröffentlichte Bilder, gerade wenn es um Markenidentität geht, setze ich lieber auf echte Fotografie oder auf Bildmaterial mit klarer Lizenz.
Ich vermute, dass sich das rechtlich in den nächsten ein, zwei Jahren klären wird, wahrscheinlich vor Gericht. Bis dahin bewege ich mich lieber vorsichtig als schnell.
Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
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