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Deep Learning ist überall in den Schlagzeilen. Aber was bedeutet das eigentlich?

Kaum ein Tech-Artikel kommt ohne das Wort aus. Ich habe versucht, mir selbst verständlich zu erklären, worum es wirklich geht.

📅 14. November 2017
Deep Learning ist überall in den Schlagzeilen. Aber was bedeutet das eigentlich?
Deep Learning ist überall in den Schlagzeilen. Aber was bedeutet das eigentlich?

"Deep Learning" ist inzwischen in fast jedem zweiten Tech-Artikel zu finden, den ich lese. Zeit, mir das mal in einfachen Worten selbst zu erklären, statt es einfach als Buzzword mitzunehmen.

Vereinfacht gesagt: Neuronale Netze mit vielen Schichten (deswegen "deep", also tief), die aus großen Mengen an Beispieldaten Muster lernen, ohne dass jemand die Regeln explizit programmiert hat. Bilder erkennen, Sprache verstehen, Texte übersetzen — überall dort macht Deep Learning gerade riesige Fortschritte.

Was mich beruflich beschäftigt: Wie viel davon ist echter Fortschritt, und wie viel ist Marketing-Sprache, die auf ganz normale Automatisierung geklebt wird? Ich sehe immer öfter Agenturen, die "KI-gestützt" in ihre Angebote schreiben, wenn eigentlich eine simple Wenn-Dann-Logik dahintersteckt — ähnlich wie mein Bäckerei-Bot von letztem Jahr.

Meine vorläufige Einschätzung: Es gibt echte Substanz dahinter, gerade bei Bilderkennung und Sprache. Aber die Marketing-Blase drumherum ist mindestens genauso groß wie der echte Fortschritt.

Konrad Griesser

Konrad Griesser

Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999

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