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jQuery verständlich erklärt: Der Leitfaden, den ich selbst gern früher gehabt hätte

Eine kompakte, praxisnahe Einführung in jQuery — von der Geschichte bis zu den Stellen, an denen es auch 2023 noch sinnvoll eingesetzt wird.

📅 21. November 2023
jQuery verständlich erklärt: Der Leitfaden, den ich selbst gern früher gehabt hätte
jQuery verständlich erklärt: Der Leitfaden, den ich selbst gern früher gehabt hätte

jQuery gehört zu den Werkzeugen, die ich seit fast zwei Jahrzehnten immer wieder in Projekten sehe — mal berechtigt, mal aus reiner Gewohnheit. Hier die kompakte Version dessen, was ich Entwicklern und technisch interessierten Kunden dazu erkläre.

Was jQuery überhaupt ist

jQuery ist eine JavaScript-Bibliothek, die das Arbeiten mit dem DOM deutlich vereinfacht — eine schlanke API für Elementauswahl, Ereignisbehandlung, Animationen und Ajax-Anfragen. Entwickelt 2006 von John Resig, wurde es schnell populär, weil es plattformübergreifende Kompatibilität mit einer viel einfacheren Syntax als natives JavaScript der damaligen Zeit verband.

Einbindung

Entweder per CDN direkt eingebunden — <script src="https://code.jquery.com/jquery-3.6.0.min.js"></script> — oder lokal heruntergeladen und selbst gehostet.

Die Grundlagen in Kürze

Die zentrale $()-Funktion wählt ein oder mehrere DOM-Elemente aus, Methoden lassen sich verkettet aufrufen. Selektoren funktionieren wie in CSS (#id, .class, Elementname), und Methoden wie .html(), .text(), .css() oder .attr() ändern Inhalte und Attribute direkt: $('#myDiv').css('color', 'blue').text('Neuer Inhalt');

Ereignisse, Effekte, Ajax

Methoden wie .on(), .click() oder .hover() binden Ereignisse, .on() eignet sich zudem für Event Delegation bei dynamisch erzeugten Elementen. Effekte wie .fadeIn() oder .slideDown() und die .animate()-Methode decken die meisten UI-Animationen ab. Für Daten vom Server sorgen .ajax(), .get(), .post() und .getJSON().

Ist jQuery 2023 noch relevant?

Trotz React, Vue und Angular: ja, in bestehenden Projekten und für schnelle, kleinere Anpassungen bleibt jQuery wegen seiner Einfachheit und breiten Unterstützung relevant. Für neue, größere Anwendungen würde ich heute aber fast immer zu einem modernen Framework oder zu sauberem Vanilla-JavaScript mit querySelector raten — jQuery nur dort einzusetzen, wo natives JavaScript ohnehin ausreichen würde, ist selten die beste Wahl.

Konrad Griesser

Konrad Griesser

Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999

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