Eine gut erzählte Geschichte bleibt im Kopf, eine Liste von Fakten meist nicht — was das für Website-Texte bedeutet.


Storytelling im Webdesign heißt für mich nicht, jede Website in eine Heldenreise zu verwandeln, sondern: Inhalte, Bilder und Aufbau so zu ordnen, dass sie eine nachvollziehbare Geschichte ergeben — meist die Geschichte eines Problems und seiner Lösung.
Der Grund, warum das funktioniert, ist simpel: Menschen erinnern sich an Geschichten deutlich besser als an isolierte Fakten oder Leistungsaufzählungen. Eine Website, die eine klare Geschichte erzählt, bleibt hängen — eine, die nur Stichpunkte listet, meist nicht.
In der Praxis heißt das: ein starker erster Eindruck über Überschrift und Bild, ein roter Faden, der sich durch die Seite zieht, und ein klarer Abschluss in Form eines Call-to-Action, der die Geschichte logisch weiterführt — "Jetzt anfragen" statt eines beliebigen Buttons am Seitenende.
Der größte Fehler dabei ist Übertreibung: zu viele visuelle Spielereien lenken von der eigentlichen Geschichte ab, statt sie zu unterstützen. Die besten Beispiele, die ich kenne, sind erstaunlich reduziert — sie vertrauen der Geschichte selbst, nicht der Anzahl an Effekten drumherum.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999