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Recht & DSGVO

DSGVO ein Jahr später: Was tatsächlich hängen geblieben ist

Vor einem Jahr war die Panik groß. Ein nüchterner Rückblick, was von der DSGVO-Angst bei meinen Kunden übrig geblieben ist — und was zurecht geblieben ist.

📅 18. Juni 2019
DSGVO ein Jahr später: Was tatsächlich hängen geblieben ist
DSGVO ein Jahr später: Was tatsächlich hängen geblieben ist

Im Mai letzten Jahres klingelte bei mir ständig das Telefon. Kunden, die Angst vor Abmahnungen hatten, die ihre komplette Website vom Netz nehmen wollten, bis alles „DSGVO-konform" war. Ein Jahr später ist die Panik verflogen, und ich finde, das ist ein guter Moment für eine ehrliche Bilanz.

Was tatsächlich wichtig war und geblieben ist: eine saubere Datenschutzerklärung, ein funktionierendes Cookie-Banner, verschlüsselte Kontaktformulare, keine Google Fonts, die direkt von Google-Servern geladen werden, ohne dass der Besucher zugestimmt hat. Das sind Dinge, die ich seitdem bei jedem Projekt von Anfang an mitdenke, nicht mehr nachträglich anflicke.

Was sich als übertrieben herausgestellt hat: die große Abmahnwelle, vor der alle Angst hatten, ist so nicht gekommen. Es gab Einzelfälle, klar. Aber die meisten meiner Kunden, die ordentlich aufgestellt sind, hatten nie Probleme.

Mein Fazit: Die DSGVO hat uns alle gezwungen, bewusster mit Nutzerdaten umzugehen, und das ist grundsätzlich richtig. Die Angst davor war größer als das tatsächliche Risiko — solange man die Grundlagen sauber macht.

Konrad Griesser

Konrad Griesser

Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999

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