Eine persönliche Zwischenbilanz zum eigenen Bloggen, mit ehrlichen Zahlen und ein paar Selbstzweifeln.


Ich habe eben in meinen alten Entwürfen gestöbert und gemerkt: Der erste Eintrag hier ist jetzt über zwei Jahre her. Zeit für eine ehrliche Zwischenbilanz, auch weil ich Kunden inzwischen selbst zum Bloggen ermutige und dabei gerne mit gutem Beispiel vorangehen möchte.
Was ich gelernt habe: Die Artikel, die mir am wenigsten Mühe gemacht haben - kurze, persönliche Notizen wie diese "was ich gelernt habe"-Einträge - werden überraschend oft gelesen und sogar von Kunden im Gespräch erwähnt. Die Artikel, an denen ich am längsten gefeilt habe, mit vielen Fachbegriffen und langen Absätzen, verschwinden meistens in der Stille.
Ich glaube, der Grund ist simpel: Die kurzen, ehrlichen Texte klingen nach einem Menschen, nicht nach einer Broschüre. Genau das rate ich inzwischen auch meinen Kunden: Lieber ein kurzer, echter Absatz über ein tatsächliches Projekt als drei Seiten generische Leistungsbeschreibung.
Was ich mir für die nächsten zwei Jahre vornehme: nicht seltener schreiben, aber ehrlicher bleiben, auch wenn ein Projekt mal nicht perfekt gelaufen ist. Das war bisher, glaube ich, der Teil, der am meisten hängen geblieben ist.
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