Die Debatte um Fake News und Filterblasen hat mich zum Nachdenken gebracht — auch über meine eigene Arbeit mit SEO.


Die Diskussion um Fake News und algorithmische Filterblasen war dieses Jahr überall präsent. Facebook, Google und Co. stehen zunehmend in der Kritik, dass ihre Algorithmen bestimmte Inhalte bevorzugen — manchmal mit fragwürdigen gesellschaftlichen Folgen.
Mich hat das zum Nachdenken über meinen eigenen Job gebracht. Als SEO versuche ich täglich, Inhalte so zu gestalten, dass Algorithmen sie bevorzugen. Ist das grundsätzlich anders als das, was da kritisiert wird?
Ich glaube schon, zumindest im Kern: Ich versuche, echte, nützliche Antworten so aufzubereiten, dass sie gefunden werden. Das ist etwas anderes, als Inhalte zu optimieren, die bewusst polarisieren oder täuschen sollen, nur weil das mehr Klicks bringt.
Trotzdem bleibt ein Rest Unbehagen. Je mächtiger diese Systeme werden, desto mehr Verantwortung tragen alle, die versuchen, sie zu beeinflussen — auch kleine Player wie ich.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999