Steve Jobs hat Flash für tot erklärt. Meine Kunden sind trotzdem noch verliebt in ihre Flash-Intros.


Vor ein paar Monaten hat Steve Jobs einen offenen Brief veröffentlicht, in dem er ziemlich unmissverständlich erklärt, warum das iPhone und das iPad kein Flash unterstützen werden. Sinngemäß: Flash sei instabil, ein Sicherheitsrisiko und ohnehin ein Auslaufmodell gegenüber offenen Standards wie HTML5.
In der Branche wird seitdem viel diskutiert. Bei mir im Büro sieht die Realität anders aus: Zwei meiner Kunden bestehen weiterhin auf ihrem Flash-Intro. Eine Kachelofenbaufirma hat eine wunderschöne, aufwendig animierte Flammenanimation, die beim Seitenaufruf abspielt, bevor man überhaupt zur eigentlichen Seite kommt. Ich habe mehrfach vorgeschlagen, das durch etwas Schlankeres zu ersetzen. Bisher ohne Erfolg.
Mein Punkt ist nicht, dass Flash von heute auf morgen verschwindet. Aber ich sehe schon jetzt, wie iPad-Besitzer sich beschweren, dass sie auf bestimmten Seiten „nichts sehen". Für uns als Agentur heißt das: Wir sollten bei neuen Projekten auf Flash verzichten, wo es geht, und bestehenden Kunden langsam, aber bestimmt erklären, warum eine Umstellung sinnvoll ist — bevor sie es selbst am eigenen Traffic merken.
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