Google hat mit Bard auf ChatGPT reagiert, und ausgerechnet die erste öffentliche Demo enthielt einen Faktenfehler. Was das für die Suche bedeuten könnte.


Google hat gestern Bard vorgestellt, die eigene Antwort auf ChatGPT. Ich habe mir die Ankündigung angesehen, weil mich seit Wochen umtreibt, was ein KI-Chatbot für die klassische Google-Suche bedeutet, von der meine gesamte SEO-Arbeit im Kern abhängt.
Interessant war weniger die Demo selbst als die Reaktion danach: In einem der gezeigten Beispiele hat Bard eine faktisch falsche Aussage über das James-Webb-Weltraumteleskop gemacht. Die Aktie von Googles Mutterkonzern ist daraufhin spürbar gefallen. Das zeigt, wie nervös der Markt gerade auf dieses Thema reagiert.
Für mich als jemand, der von Google-Sichtbarkeit lebt, ist das ein Weckruf. Wenn Google anfängt, Suchergebnisse durch KI-generierte Antworten zu ersetzen oder zu ergänzen, verändert sich möglicherweise grundlegend, wie Menschen überhaupt zu einer Website finden. Ich weiß noch nicht, wie genau, aber ich beobachte das jetzt sehr genau.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999