Homeoffice, Kinder, Kundentermine: Wie ich den Lockdown organisiert habe
Ein sehr persönlicher Text darüber, wie chaotisch die ersten Wochen tatsächlich waren, hinter der professionellen Fassade.


Nach außen lief bei mir gerade alles rund — mehr Anfragen als je zuvor, volle Auftragsbücher. Was man von außen nicht sieht: wie chaotisch die ersten Wochen tatsächlich abgelaufen sind.
Ich arbeite ohnehin von zuhause, das war für mich also nicht neu. Neu war, dass plötzlich auch alle anderen zuhause waren. Videocalls mit Hintergrundgeräuschen, die ich vorher nie hatte. Ein Kundengespräch, bei dem ich mitten im Satz unterbrochen wurde, weil eine Lieferung an der Tür klingelte.
Ich habe irgendwann angefangen, meinen Tag in klare Blöcke einzuteilen und das auch Kunden gegenüber offen zu kommunizieren: Vormittags Kundengespräche, nachmittags konzentrierte Arbeit, keine Anrufe. Das hat geholfen, mehr, als ich erwartet hätte. Die meisten Kunden hatten dafür großes Verständnis — schließlich ging es ihnen genauso.
Was ich aus dieser Zeit mitnehme: Struktur schlägt Motivation. An den Tagen, an denen ich mich auf Disziplin verlassen habe, lief es schlechter als an den Tagen mit klarem Zeitplan.
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Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
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