Pinguin, Chronik-Zwang, ein abgesagtes Projekt – und trotzdem das Gefühl, am Anfang von etwas Größerem zu stehen.


Drittes Jahr in Folge, dass ich hier Bilanz ziehe. 2012 war kein ruhiges Jahr: ein Google-Update, das echte Konsequenzen für Kundenprojekte hatte, eine erzwungene Facebook-Umstellung, ein Projekt, das komplett gescheitert ist, bevor es überhaupt live ging.
Und trotzdem — oder gerade deshalb — habe ich das Gefühl, dass sich gerade etwas Grundlegendes verschiebt. Wie Menschen Websites finden, wie sie sie nutzen, was sie von ihnen erwarten. Ich habe dieses Jahr mehr über die eigenen Arbeitsabläufe nachgedacht als in den beiden Jahren davor zusammen — auch über diesen Gedanken, der mich seit über einem Jahr begleitet, wie viel von unserer Arbeit sich eigentlich in wiederholbare Muster fassen lässt.
Ich weiß nicht, wo genau das hinführt. Aber ich merke, dass ich anfange, systematischer zu dokumentieren, was funktioniert und was nicht — nicht nur für mich selbst, sondern mit dem leisen Verdacht, dass diese Aufzeichnungen irgendwann für mehr gut sein könnten als nur für die eigene Erinnerung. 2013 wird zeigen, ob daran etwas dran ist.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999