Midjourney ist seit ein paar Wochen offen zugänglich, und ich muss sagen: die Bildqualität hat mich kalt erwischt.


Ein Kollege hat mir vor ein paar Wochen von Midjourney erzählt, und ich war erstmal skeptisch, weil man das Ganze über einen Discord-Server bedient. Kein schickes Interface, keine App, sondern ein Chat-Befehl mit /imagine davor. Fühlt sich an wie 2005.
Aber die Ergebnisse sind auf einem anderen Level als das, was ich bisher von DALL-E 2 gesehen habe. Komposition, Licht, dieser leicht gemalte, fast schon kunstvolle Look, den Midjourney automatisch mitbringt. Für Branding-Moodboards und für Ideenfindung mit Kunden ist das inzwischen mein erstes Werkzeug.
Man sieht jedem Midjourney-Bild sofort an, dass es Midjourney ist. Dieser spezifische Stil ist gleichzeitig sein größter Vorteil und sein größtes Problem. Für ein individuelles Kundenprojekt will ich nicht, dass die Website aussieht wie fünfzig andere, die auch gerade mit demselben Tool arbeiten.
Trotzdem, ich bleibe dran. Das Tempo, in dem sich die Bildqualität von Version zu Version verbessert, ist beeindruckend. Wenn das so weitergeht, reden wir in einem Jahr über etwas völlig anderes.
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