Warum eine moderne Website für Anwaltskanzleien unverzichtbar ist
Mandanten informieren sich vor dem Erstkontakt online — was eine Kanzlei-Website leisten muss, um zu überzeugen.

Dieser Beitrag informiert allgemein über rechtliche Anforderungen an Websites, so wie es das Rechtsdienstleistungsgesetz für Darstellungen in Medien zulässt (§ 2 Abs. 3 Nr. 5 RDG). Er bezieht sich nicht auf Ihren Einzelfall. Die rechtliche Prüfung einer konkreten Angelegenheit ist eine Rechtsdienstleistung, die nur Rechtsanwälte und andere nach dem RDG befugte Personen erbringen dürfen (§§ 2, 3 RDG). Als Webdesigner setze ich technische Vorgaben um; die rechtliche Bewertung Ihrer Website, Ihrer Datenverarbeitung oder Ihrer Verträge gehört zu einer Kanzlei oder Ihrem Datenschutzbeauftragten. Rechtslage und Rechtsprechung ändern sich — maßgeblich ist der Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Bevor ein Mandant eine Kanzlei anruft, hat er sie in aller Regel schon gegoogelt. Die Website ist damit oft der erste tatsächliche Kontaktpunkt — und entscheidet mit darüber, ob überhaupt eine Anfrage gestellt wird.
Eine gute Kanzlei-Website zeigt klar, welche Fachgebiete abgedeckt werden, vermittelt über Gestaltung und Sprache Seriosität und macht die Kontaktaufnahme so einfach wie möglich — im Idealfall über ein Formular, das direkt zur richtigen Ansprechperson führt.
Ein Fachartikel-Bereich lohnt sich hier besonders: Er zeigt Expertise, ohne aufdringlich zu wirken, und verbessert nebenbei die Auffindbarkeit bei Google. Und weil es um sensible Mandantendaten geht, ist eine DSGVO-konforme Umsetzung keine Option, sondern Grundvoraussetzung.
Am Ende ist die Website für eine Kanzlei genau das, was ein gepflegtes Empfangszimmer für die Kanzlei vor Ort ist — der erste Eindruck, der über vieles Weitere entscheidet.
Beitrag aus dem Jahr 2024, übernommen aus dem Blog meiner früheren Website. Gegenüber dem damaligen Original wurden eventuell Rechtschreibfehler korrigiert und Bilder ersetzt.
Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
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