Anderthalb Jahre nach dem ersten Lockdown hat sich eingespielt, was funktioniert und was nicht. Eine Zwischenbilanz.


Anderthalb Jahre nach dem ersten Lockdown hat sich bei mir ein klares Bild davon entwickelt, welche Teile der Remote-Zusammenarbeit ich beibehalten will, wenn irgendwann wieder alles „normal" läuft — was auch immer das dann bedeutet.
Bleiben wird: die erste Kennenlern-Besprechung per Video statt zwingend vor Ort. Das spart beiden Seiten Zeit und funktioniert für ein erstes Abklären der Eckdaten hervorragend. Bleiben wird auch die Angewohnheit, Feedback schriftlich und strukturiert einzuholen statt in langen, unstrukturierten Telefonaten.
Nicht bleiben wird: komplett remote geführte Projekte bei größeren, komplexeren Vorhaben. Ich habe im letzten Jahr zwei größere Projekte rein digital abgewickelt, und bei beiden hat mir am Ende der persönliche Termin gefehlt, bei dem man gemeinsam vor einem Bildschirm sitzt und wirklich in die Details geht. Manche Dinge lassen sich einfach schneller klären, wenn man nebeneinandersitzt, statt nacheinander zu reden.
Meine Erkenntnis: Remote ist eine echte Bereicherung für bestimmte Phasen eines Projekts, kein vollständiger Ersatz für persönlichen Kontakt insgesamt.
Sie möchten das Thema für Ihr Unternehmen umsetzen? Mehr zu unseren Leistungen: Webdesign, SEO, GEO & AEO.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999