Ethan Marcotte hat gerade einen Begriff geprägt, den ich mir merken werde: Responsive Web Design.


Ich habe heute Nachmittag einen Artikel gelesen, der mich nicht mehr loslässt. Ethan Marcotte beschreibt darin ein Konzept, das er „Responsive Web Design" nennt — eine Website, die sich mit flexiblen Grids, flexiblen Bildern und sogenannten Media Queries an die Größe des Bildschirms anpasst, auf dem sie betrachtet wird.
Klingt erstmal technisch. Aber die Konsequenz ist eigentlich einfach: Statt für jedes Gerät eine eigene Version zu bauen — eine für den Desktop, eine für Mobilgeräte, vielleicht irgendwann eine fürs iPad — baut man eine Website, die sich selbst anpasst.
Bisher haben wir bei mobilen Anfragen meistens gesagt: „Das machen wir später, wenn es wirklich gebraucht wird." Nach diesem Artikel bin ich mir nicht mehr sicher, ob „später" die richtige Antwort ist. Seit dem iPad-Launch vor ein paar Wochen fragen mich ohnehin schon mehr Kunden, wie ihre Seite auf so einem Gerät aussieht.
Ich werde das die nächsten Wochen mal an einem kleinen, unwichtigen Projekt ausprobieren. Mal sehen, wie weit man mit Media Queries und etwas Mut tatsächlich kommt, wenn der Internet Explorer 6 nicht mitspielen muss.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999