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Ich habe mit TensorFlow herumgespielt — und fast nichts verstanden

Google hat sein Machine-Learning-Framework als Open Source veröffentlicht. Ich dachte, ich probiere das mal aus. War anstrengender als gedacht.

📅 19. Juni 2017
Ich habe mit TensorFlow herumgespielt — und fast nichts verstanden
Ich habe mit TensorFlow herumgespielt — und fast nichts verstanden

Google hat TensorFlow, das eigene Framework für maschinelles Lernen, vor einer Weile als Open Source freigegeben. Ich habe mir letztes Wochenende Zeit genommen, ein Tutorial durchzuarbeiten — handschriftliche Ziffern erkennen, das "Hallo Welt" des maschinellen Lernens.

Ehrliche Bilanz: Ich habe es am Ende zum Laufen gebracht. Ich habe auch die Hälfte der Mathematik dahinter nicht wirklich verstanden. Gradientenabstieg, Backpropagation, Aktivierungsfunktionen — das ist eine andere Welt als HTML, CSS und PHP.

Aber ein paar Dinge sind bei mir hängengeblieben. Erstens: Diese Systeme lernen aus Beispielen, nicht aus expliziten Regeln, die jemand programmiert hat. Das ist ein fundamental anderer Ansatz als alles, was ich bisher gemacht habe. Zweitens: Die Werkzeuge dafür werden gerade für "normale" Entwickler zugänglich gemacht, nicht nur für Forscher mit Doktortitel.

Ich weiß noch nicht, was ich mit diesem Wissen anfangen soll. Aber ich habe das Gefühl, dass es sich lohnt, jetzt schon ein Grundverständnis aufzubauen, bevor es überall gebraucht wird.

Konrad Griesser

Konrad Griesser

Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999

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