Alle reden über Sprachassistenten. Ich habe mir angeschaut, wie viele meiner Kunden davon tatsächlich betroffen sind.


„Sollten wir für Sprachsuche optimieren?" — diese Frage kam letzte Woche von einem Kunden, der offenbar einen Artikel über Alexa und Google Home gelesen hatte. Ehrliche Antwort: teilweise, aber wahrscheinlich nicht so, wie er sich das vorstellt.
Sprachsuche funktioniert heute vor allem für einfache, faktische Fragen — Öffnungszeiten, Wetter, schnelle Definitionen. Für die Art von Entscheidung, die die meisten meiner Kunden brauchen — jemand vergleicht Anbieter, schaut sich Referenzen an, überlegt, wem er vertraut — ist Sprachsuche aktuell kaum relevant. Niemand lässt sich von Alexa einen Handwerksbetrieb empfehlen und beauftragt ihn dann blind.
Was aber schon jetzt sinnvoll ist: Inhalte so zu strukturieren, dass sie klare, direkte Antworten auf konkrete Fragen geben. Das hilft nicht nur für eine mögliche Sprachsuchzukunft, sondern schon heute für normale Google-Suchergebnisse mit den hervorgehobenen Antwortkästen. Ich würde also sagen: keine Panik, aber im Hinterkopf behalten.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999