Sprachassistenten werden langsam relevant. Die Suchanfragen, die dabei entstehen, sehen komplett anders aus als klassische Google-Suchen.


Wer "Bäcker Augsburg" tippt, sucht anders, als wer laut fragt: "Wo ist der nächste Bäcker, der noch offen hat?" Genau diese Verschiebung müssen wir als Website-Betreiber langsam mitdenken.
Erstens: Inhalte in ganzen Sätzen formulieren, nicht nur in Stichworten. Eine FAQ-Sektion mit echten Fragen und echten Antworten funktioniert für Sprachsuche deutlich besser als eine Aufzählung von Keywords.
Zweitens: Lokale Angaben — Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer — konsequent strukturiert hinterlegen, damit Google sie zuverlässig als direkte Antwort ausliefern kann, ohne dass jemand die Seite überhaupt besuchen muss.
Drittens: Ladezeit ernst nehmen. Sprachassistenten liefern in der Regel nur ein Ergebnis, nicht zehn blaue Links. Wenn deine Seite dafür nicht schnell genug crawlbar und eindeutig strukturiert ist, wird eben der Wettbewerber ausgelesen.
Noch ist das Nischenthema. Aber ich wette, in fünf Jahren ist es Standardrepertoire.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999