Eine technische Kleinigkeit mit rechtlicher Relevanz, die ich seit diesem Jahr bei jedem Projekt standardmäßig umsetze.


Ein kleines, aber wichtiges technisches Detail, das ich seit diesem Jahr bei jedem Projekt konsequent umsetze: Ich binde Google Fonts nicht mehr direkt über Googles Server ein, sondern lade die Schriftdateien herunter und hoste sie selbst auf dem eigenen Server.
Der Grund ist rechtlich, nicht ästhetisch. Wird eine Schriftart direkt von Google geladen, wird beim Seitenaufruf automatisch die IP-Adresse des Besuchers an Google-Server übertragen — noch bevor der Besucher irgendeiner Datenverarbeitung zugestimmt hat. Das ist datenschutzrechtlich zunehmend ein Problem, über das in Fachkreisen immer öfter diskutiert wird.
Die Lösung ist technisch simpel: Schriftdateien einmal herunterladen, lokal einbinden, fertig. Kein Unterschied in Optik oder Geschwindigkeit — teilweise sogar minimal schneller, weil keine zusätzliche externe Verbindung aufgebaut werden muss.
Ich erzähle das hier, weil es exemplarisch für viele kleine Detailentscheidungen steht, die in der täglichen Arbeit kaum auffallen, aber in der Summe den Unterschied zwischen einer sauber gebauten Website und einer mit versteckten Problemen ausmachen.
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999