Die Generation Z kennt das Internet nicht anders — entsprechend wenig Geduld hat sie mit langsamen, unklaren Websites.


Wer nach 1997 geboren ist, kennt eine Welt ohne Internet gar nicht. Das merkt man an einem sehr konkreten Punkt: der Geduld. Google selbst hat mal gemessen, dass über die Hälfte der Nutzer abspringt, wenn eine Seite länger als drei Sekunden lädt — bei jüngeren Nutzern würde ich sagen, ist dieser Wert eher noch strenger.
Für die Praxis heißt das vor allem: Ladezeit ernst nehmen, konsequent mobil denken (nahezu alle in dieser Altersgruppe surfen zuerst am Smartphone), und ruhig ein bisschen Interaktion einbauen — ein kleines Quiz oder eine Umfrage hält die Aufmerksamkeit oft besser als noch ein Textblock.
Bei der Gestaltung selbst darf es mutiger zugehen als bei einer klassischen B2B-Seite: kräftigere Farben, auffälligere Typografie, dezente Bewegung beim Scrollen — aber mit Maß, sonst wirkt es schnell überladen statt modern.
Der wichtigste Punkt aus meiner Sicht betrifft aber den Inhalt, nicht das Design: Diese Zielgruppe merkt sehr schnell, wenn Werbeversprechen hohl klingen. Echte Kundenstimmen, echte Fotos statt Stockmaterial, und eine Haltung zu Themen wie Nachhaltigkeit oder Transparenz wirken bei jüngeren Nutzern glaubwürdiger als jedes Hochglanz-Design.
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