Erst die Landingpage
Ein Klick kostet Geld. Landet er auf einer Seite ohne Telefonnummer, Formular und klare Leistung, war er umsonst.
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch: Sollen wir Werbung schalten, und wo? Die ehrliche Antwort hängt davon ab, ob Kunden Ihre Leistung aktiv suchen oder erst darauf aufmerksam werden müssen. Hier ist die Entscheidungshilfe, die ich meinen Kunden in Augsburg und Umgebung gebe.

Für kleine Unternehmen, deren Leistung aktiv gesucht wird, etwa Handwerk, Praxen, Beratung oder lokale Dienstleistungen, sind Google-Suchanzeigen die wirksamste Online-Werbung, weil sie genau dann erscheinen, wenn jemand ein Problem lösen will. Social-Media-Anzeigen lohnen sich, wenn ein Angebot erklärt oder gezeigt werden muss, etwa bei Produkten, Veranstaltungen oder neuen Leistungen. Voraussetzung für beides ist eine Website, die den Klick in eine Anfrage verwandelt. Ohne sie ist jedes Werbebudget zu früh ausgegeben.
Ein Klick kostet Geld. Landet er auf einer Seite ohne Telefonnummer, Formular und klare Leistung, war er umsonst.
Anrufe und Anfragen müssen als Conversion zählen. Sonst optimiert Google auf Seitenaufrufe, und die bringen keinen Auftrag.
Wenige passende Suchbegriffe, nur Ihr Einzugsgebiet, nur Ihre Sprache. Ausweiten geht später, zurückholen von verbranntem Budget nicht.
Der Suchbegriffsbericht zeigt, wofür Sie wirklich bezahlen. Wer ihn nicht liest, finanziert Suchen nach Gratis-Baukästen und Jobs.
Suchanzeigen bei Google erscheinen über den organischen Ergebnissen, wenn jemand einen Begriff eingibt, den Sie gebucht haben. Sie bezahlen je Klick. Der Vorteil ist die Absicht: Wer „Dachdecker Augsburg“ sucht, hat ein Dach, das Hilfe braucht. Für lokale Dienstleister ist das die direkteste Form von Werbung, die es gibt. Der Nachteil: Jeder Fehler in der Einstellung kostet sofort Geld. Zu weit gefasste Suchbegriffe, fehlende Ausschlüsse, Standortoption auf „Interesse“ statt „Aufenthalt“ und Anzeigen ohne Anrufmöglichkeit sind die vier Posten, die ich in übernommenen Konten am häufigsten korrigiere.
Der Klickpreis entsteht in einer Auktion und hängt davon ab, wie viele Anbieter auf denselben Begriff bieten. Je umkämpfter eine Branche, desto teurer der Klick. Im Handwerk und bei lokalen Dienstleistern bleiben die Preise meist moderat, bei Rechts-, Finanz- und Versicherungsthemen sind sie hoch. Entscheidend ist nicht der Klickpreis, sondern was ein Auftrag kostet: Klickpreis geteilt durch den Anteil der Klicks, die zu einer Anfrage werden, geteilt durch den Anteil der Anfragen, die Aufträge werden. Diese Rechnung sollte vor dem Start auf dem Tisch liegen.
Anzeigen auf Instagram, Facebook oder LinkedIn erreichen Menschen nach Interessen, Ort und Alter, nicht nach Suchabsicht. Sie funktionieren, wenn ein Angebot visuell wirkt oder erklärt werden muss: ein neues Produkt, eine Veranstaltung, ein Vorher-Nachher aus der Werkstatt, ein Stellenangebot. Für „Ich brauche jetzt einen Elektriker“ sind sie der falsche Kanal, für „Wir bauen auch Carports“ der richtige. Welche Plattform passt, hängt von der Zielgruppe ab; dazu mehr auf der Seite Social Media für kleine Unternehmen.
Werbung bringt Besucher. Ob daraus Anfragen werden, entscheidet die Seite, auf der sie landen. Für Anzeigen braucht es eine Landingpage, die im ersten Bildschirm sagt, was Sie anbieten, für wen, wo, und wie man Sie erreicht. Telefonnummer, kurzes Formular, zwei oder drei Belege wie Bewertungen oder Referenzen. Eine allgemeine Startseite erfüllt das selten. Deshalb beginne ich bei Kunden mit Werbewunsch fast immer bei der Website, mehr dazu unter Landingpage erstellen lassen.
Die wichtigste Einstellung in jedem Werbekonto ist die Conversion-Messung: Welche Handlung zählt als Erfolg? Anruf, Formular, Terminbuchung. Ist das nicht sauber eingerichtet, optimiert Googles Automatik auf das, was gemessen wird, und das sind dann Seitenaufrufe. Ich habe Konten gesehen, die Hunderte „Conversions“ auswiesen und keinen einzigen Anruf gebracht hatten. Wie Sie Erfolg richtig messen, steht auf der Seite Erfolg von Online-Marketing messen.
Wenn die Website auf dem Handy schlecht bedienbar ist, wenn niemand ans Telefon geht, wenn das Google-Unternehmensprofil leer ist oder wenn Sie nicht wissen, was ein Auftrag wert ist. In diesen Fällen bringt dasselbe Geld in der Website oder im Unternehmensprofil mehr. Werbung verstärkt, was da ist. Sie ersetzt nichts.
Ich richte Google-Ads-Kampagnen für Unternehmen aus Augsburg, Bayerisch-Schwaben und München ein und betreue sie laufend: Suchbegriffe, Ausschlüsse, Anzeigentexte, Landingpage und Messung aus einer Hand. Das Werbebudget läuft über Ihr eigenes Google-Ads-Konto, Sie behalten Zugriff und Daten. Was dazugehört, steht auf der Seite Digitalmarketing.
Welche Handlung zählt, was ist ein Auftrag wert, wie viel darf eine Anfrage kosten.
Seite mit Anruf und Formular im ersten Bildschirm, Anrufe und Anfragen als Conversion eingerichtet.
Wenige Suchbegriffe mit Kaufabsicht, nur Ihr Gebiet, Ausschlusslisten gegen Gratis- und Jobsuchen.
Suchbegriffsbericht und Anrufe prüfen, Budget erst erhöhen, wenn Anfragen gezählt werden.
Google Ads, Social Media und E-Mail-Marketing — aufeinander abgestimmt.
Mehr erfahrenSuchmaschinenoptimierung für Unternehmen, die bei Google dauerhaft gefunden werden wollen.
Mehr erfahrenFestpreis-Pakete für Webdesign, SEO und Digitalmarketing — transparent kalkuliert.
Mehr erfahrenMit so viel, dass innerhalb eines Monats genug Klicks zusammenkommen, um Suchbegriffe und Anfragen zu beurteilen. Bei moderaten Klickpreisen reicht ein kleiner täglicher Betrag für einen Testmonat; bei teuren Branchen muss er höher sein, sonst liefert die Kampagne kaum aus. Die Zahl lege ich mit Ihnen nach Branche und Klickpreisen fest.
Beides hat seinen Platz. Anzeigen wirken sofort und enden mit dem Budget. Suchmaschinenoptimierung braucht Monate und wirkt dann dauerhaft. Viele meiner Kunden starten mit Anzeigen, nutzen deren Daten für die organische Strategie und senken das Werbebudget, sobald die organischen Anfragen steigen.
Ja, wenn Sie wöchentlich eine Stunde in Suchbegriffe, Ausschlüsse und Messung investieren. Die meisten Fehler entstehen nicht beim Einrichten, sondern durch Nichtstun danach.
Google filtert ungültige Klicks automatisch und berechnet sie nicht. Viel mehr Budget geht durch unpassende Suchbegriffe verloren, etwa Suchen nach Gratis-Baukästen, Jobs oder Anleitungen. Ausschlusslisten lösen das.
Für Reichweite und Mitarbeitersuche ja, für akute Aufträge selten. Wer ein Rohr sucht, das tropft, scrollt nicht durch Instagram. Für Vorher-Nachher-Bilder, Stellenanzeigen und neue Leistungen sind soziale Netzwerke dagegen gut geeignet.
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