Eigene Website bewerten
Gehen Sie die Punkte an Ihrer Seite durch. Drei oder mehr Lücken sind ein Grund für einen Relaunch oder eine Überarbeitung.
„Professionell“ steht in jedem Angebot. Prüfen lässt es sich trotzdem, und zwar an der fertigen Website, nicht am Prospekt. Die folgenden sechzehn Punkte nutze ich selbst bei der Abnahme. Sie können damit Ihre bestehende Website bewerten oder die Referenzen eines Anbieters, bevor Sie ihn beauftragen.

Eine professionelle Website erkennt man in zehn Sekunden daran, dass klar ist, wer hier was für wen anbietet und was der nächste Schritt ist. Danach zählen: fehlerfreie Darstellung auf dem Smartphone, Ladezeit unter zwei Sekunden, funktionierende Formulare, Überschriften und Texte, die Google versteht, vollständige Rechtstexte und ein Plan für die Zeit nach dem Launch. Bei mir kostet eine solche Website ab 1.500 €, die meisten Projekte liegen zwischen 2.200 und 6.000 €.
Gehen Sie die Punkte an Ihrer Seite durch. Drei oder mehr Lücken sind ein Grund für einen Relaunch oder eine Überarbeitung.
Rufen Sie drei Referenzen des Anbieters auf und prüfen Sie dieselben Punkte. Schöne Screenshots sagen nichts.
Fragen Sie je Punkt: Ist das enthalten? So werden Angebote vergleichbar.
Nach dem Launch die Liste durchgehen, bevor die Rechnung bezahlt wird.
1. Ist sofort klar, was das Unternehmen anbietet? Öffnen Sie die Startseite und zählen Sie bis zehn. Wissen Sie jetzt, was angeboten wird, für wen und wo? Wenn die ersten Worte „Herzlich willkommen“ lauten, lautet die Antwort meist nein.
2. Gibt es einen klaren nächsten Schritt? Anrufen, Termin buchen, Angebot anfragen: Eine professionelle Seite bietet auf jeder Unterseite genau eine Handlung an, sichtbar ohne Scrollen.
3. Baut die Seite Vertrauen auf, bevor sie etwas verlangt? Echte Fotos, Namen, Bewertungen, Referenzen und eine Adresse gehören nach oben, nicht ins Impressum.
4. Ist jede Leistung in einem Satz erklärt? Besucher lesen nicht, sie überfliegen. Überschriften müssen allein tragen.
5. Ist die Seite mobil nutzbar oder nur kleiner? Über 60 Prozent der Besuche kommen vom Smartphone. Texte müssen ohne Zoom lesbar sein, Buttons mit dem Daumen treffbar, Menüs mit einer Hand bedienbar.
6. Lädt die wichtigste Information schnell? Unter zwei Sekunden bis zum ersten Inhalt, gemessen mit dem Google-Werkzeug PageSpeed Insights. Ein riesiges Hero-Bild ist der häufigste Grund für Verzögerung.
7. Bleibt das Layout beim Laden stabil? Springende Inhalte, weil Bilder oder Werbung nachladen, sind ein Fehler, den Google als Core Web Vital misst.
8. Funktionieren Formulare wirklich? Testen Sie: Absenden, Fehlermeldung bei leerem Feld, Bestätigung, Eingang der Mail. Ein Formular, das ins Leere läuft, kostet unbemerkt Aufträge.
9. Ist die Seite verschlüsselt und sicher? HTTPS, aktuelle Software, keine Warnung im Browser. Bei WordPress: regelmäßige Updates, siehe WordPress-Wartung.
10. Kann die Seite wachsen? Neue Seiten, ein Blog, ein Shop: Bei einer professionell gebauten Website ist das ein Ausbau, kein Neubau.
11. Hat jede Seite einen eigenen Titel und eine Beschreibung? Sichtbar im Browser-Tab und im Google-Ergebnis. „Startseite“ als Titel ist ein sicheres Zeichen für fehlende Optimierung.
12. Ist die Überschriftenstruktur logisch? Eine H1 je Seite, darunter H2 für Abschnitte. Google und KI-Suchsysteme lesen diese Struktur wie ein Inhaltsverzeichnis.
13. Kann Google die Seiten indexieren? Sitemap vorhanden, keine versehentliche Sperre, Verknüpfung mit der Search Console. Ohne das bleibt die beste Seite unsichtbar.
14. Beantwortet die Seite die Fragen der Kunden? Was kostet es, wie lange dauert es, für wen ist es geeignet. Diese Antworten sind heute die Grundlage, um in Googles KI-Übersichten und bei ChatGPT zitiert zu werden. Mehr dazu unter Suchmaschinenoptimierung.
15. Sind Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung vollständig? Fehlende oder veraltete Rechtstexte sind der häufigste Abmahngrund. Bei Onlineshops kommt seit 2025 die Barrierefreiheit dazu, siehe Barrierefreie Website.
16. Was passiert am Tag nach dem Launch? Wer pflegt Inhalte, wer spielt Updates ein, wer sichert, wer misst Besucher und Anfragen? Eine professionelle Website hat dafür eine Antwort, bevor sie online geht.
Alle sechzehn Punkte sind in meinen Paketen enthalten, auch im kleinsten. Das Starter-Paket beginnt bei 1.500 €, die meisten Firmenwebsites liegen zwischen 2.200 und 6.000 €, größere Projekte mit Shop oder Mehrsprachigkeit zwischen 6.000 und 25.000 €. Was den Unterschied ausmacht, erkläre ich auf der Seite Website erstellen lassen: Kosten, die Pakete im Einzelnen auf der Preisseite.
Alle 16 Punkte an der bestehenden Website durchgehen, Lücken notieren.
Dieselben Punkte an drei Live-Websites des Anbieters, nicht an Screenshots.
Je Punkt fragen: enthalten, Zusatz oder nicht angeboten?
Vor der Schlusszahlung die Liste an der neuen Website durchgehen.
Individuelle WordPress-Websites mit Strategie, klarer Struktur und eingebautem SEO.
Mehr erfahrenFestpreis-Pakete für Webdesign, SEO und Digitalmarketing — transparent kalkuliert.
Mehr erfahrenEine Auswahl aus über 500 Projekten in Augsburg, München und ganz Bayern.
Mehr erfahrenSie sagt in zehn Sekunden, wer was für wen anbietet, funktioniert auf dem Smartphone, lädt schnell, hat Formulare, die ankommen, ist für Google strukturiert, rechtlich vollständig und hat einen Plan für die Pflege nach dem Launch.
Bei mir ab 1.500 € im Starter-Paket. Die meisten Firmenwebsites mit mehreren Leistungsseiten liegen zwischen 2.200 und 6.000 €, Shops und mehrsprachige Projekte zwischen 6.000 und 25.000 €.
Der erste Inhalt sollte in unter zwei Sekunden sichtbar sein, gemessen auf dem Smartphone mit PageSpeed Insights. Googles Schwellen für die Core Web Vitals: LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 Millisekunden, CLS unter 0,1.
Ja, zumindest in den Grundlagen: Titel, Beschreibungen, Überschriften, Ladezeit, Sitemap, Verknüpfung mit Search Console und Unternehmensprofil. Ohne das wird die Seite nicht gefunden, egal wie gut sie aussieht.
Der, dessen Live-Referenzen die Checkliste bestehen, der einen Festpreis mit Leistungsliste nennt und bei dem die Website nach dem Launch Ihnen gehört. Namen und Größe der Agentur sagen darüber wenig.
So viele, wie Sie Leistungen und Zielgruppen haben. Für einen kleinen Betrieb reichen fünf bis acht Seiten. Wichtiger als die Zahl ist, dass jede Seite eine Frage vollständig beantwortet.
Zwei bis vier Wochen für eine Firmenwebsite, vier bis acht Wochen mit Shop oder vielen Inhalten. Der häufigste Grund für Verzögerung sind fehlende Texte und Bilder vom Kunden.
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